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Über

Unsicher ist.......ob ich wirklich Barbara heiße.

Unsicher ist.....ob ich Rhabarber mag.

Unsicher ist.....ob das Foto meiner wahren Gestalt entspricht oder ob ich mich bis zur Unkenntlichkeit verkleidet hab...oder bin ich`s überhaupt?

Sicher ist....Ich bin geboren, wohne und arbeite in Wien und lebe im Weinviertel.

Sicher ist....ich bin seit 29 Jahren glücklich mit meiner Jugendliebe verheiratet und habe 3 Kinder.

Sicher ist...ich habe eine Menge Interessen und einen tollen Beruf im Sozialbereich.

Alter: 58
 

Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
Gab es noch keine Blogs

Wenn ich mal groß bin...:
160cm ist groß genug

In der Woche...:
sitze ich am Markt, beobachte die Leute und denk mir mehr oder weniger wahre Storys aus

Ich wünsche mir...:
Dass mir nie der Humor abhanden kommen möge, egal welche Verrücktheiten das Leben bereithält

Ich liebe...:
Rhabarberkompott und außerdem: Sommer und Sonnenschein,
das Leben, Musik.

Man erkennt mich an...:
Meiner blauen Kleiderschürze (?)

Ich grüße...:
Alle Tanten und Verwandten



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Blog

Polnische Hochzeit Teil II

Nach der Hauptspeise werden die Gäste wieder in den Tanzsaal gerufen und das Brautpaar tanzt allein den ersten (langsamen) Walzer, Die beiden hatten aber nicht damit gerechnet, dass ein voluminöses Brautkleid ganz schön umfangreich - im wahrsten Sinn des Wortes - sein kann und das Tanzen damit gar nicht so einfach ist. Schließlich improvisierten sie die Tanzschritte, vergaßen alle Tanzschulkonventionen und es erinnerte an die schönsten, kitschigsten, romantischsten Tanzfilmszenen, angefangen von John Travolta anno 1979 (oder so) oder die Schlußszene von Disney`s Zeichentrickfilm "Die Schöne und das Biest" - wo das Biest bereits ein attraktiver Prinz ist und mein Sohn trug tatsächlich auch so einen aufwändigen Gehrock mit so einem Tüchl statt einer Kravatte, sah echt märchenhaft aus. Alle Gäste brachen wieder in Rührung aus.

Danach durfte geschneuzt und wieder weitergegessen werden. Natürlich gab es auch Reden an das Brautpaar.  Von den jeweiligen Vätern und ich konnte mir eine launige Rede ebenfalls nicht verkneifen, sowie vom besten Freund meines Sohnes aus Kindergartentagen und dem Cousin der Braut, mit dem sie wie mit einem Bruder in Kindertagen verbunden war.

Es wurde viel getanzt und ausgelassen und herzlich gefeiert.

Um Mitternacht gab es eine für uns völlig überraschende "Einlage" für die Brauteltern. Wir wurden in den Tanzsaal gerufen wo das junge Ehepaar sich vor allen Gästen bei den Eltern bedankte, wir bekamen mit einer kleinen Rede von unseren Kindern  weiße Rosen überreicht und einen Glasstein wo ein selbstformulierter Dankes-Spruch unseres Sohnes eingefräst war. Wir waren völlig überrumpelt und zum x-ten mal gerrührt. Sodann spielt die Band ein traditionelles Lied, in dem es um Familie geht, wie mein Sohn erklärte. Dazu tanzten die beiden Brauteltern-Paare mit dem Brautpaar in der Mitte einen langsam schwingenden Reigentanz, während alle Gäste außen einen großen Kreis bildeten und ebenfalls im Reigen um uns herum tanzten und sangen. Danach wurden wir durch den Sprech-Chor "goszko" zum Küssen aufgefordert. Auch das Brautpaar "muss" immer wieder im Verlauf des Abends zeigen, dass es "goszko" kann. Was immer eifrig beklatscht und bejohlt wird.

Selbst ältere Verwandte haben an diesem Abend getanzt und sind lang dabeigewesen. ...naja, das geht eben nicht mehr sooo schnell, mit der Tanzerei.

Die lange Anfahrt hat uns im Vorfeld ziemlich gestört, aber es hat sich wirklich gelohnt. So eine Hochzeit haben wir noch nie erlebt. Eine polnische Hochzeit ist tatsächlich etwas ganz besonderes. Jetzt versteh ich unsere Jungen, warum sie unbedingt in Krakau, der Heimatstadt meiner Schwiegertochter, feiern wollten. Es ist sehr viel Familiensinn und Zusammenhalt fühlbar, sie feiern ehrlich und sind teilweise zu später Stunde auch ebenso ehrlich betrunken. (Das Brautpaar natürlich ausgenommen, wie ich unbedingt betonen muss.)

Ich konnte im Anschluß nur sehr schlecht schlafen und habe meine ersten Eindrücke am nächsten Morgen um sieben in der Früh in den PC geklopft. (siehe "Polnische Hochzeit am Morgen danach"

Aber meine Stimmung war einfach

5.7.10 17:13


Polnische Hochzeit-ein kleiner Bericht

In Polen wird HOCHZEIT groß geschrieben. Mindestens so groß wie eben hier. Die Vorbereitungen sind lange und intensiv, selbst die kleinsten Details (zum Bsp. Reiskörner) werden im Vorfeld geplant. Es gibt viel Brauchtum. Es gibt viel Gefühl - von großen Rührungskullertränen, über melancholische Momente bis zu lachen, tanzen und Wodka, Wodka...was weniger geeichte Gäste leicht zu vorgerückter Stunde unter den Tisch kehrt.(aber in Polen sind sowieso alle Wodkageeicht, das trinken die schon statt der Muttermilch)

Im Hotel, in dem später auch gefeiert wurde, gab es zunächst den elterlichen Brautsegen, bei dem Gäste ebenfalls dabei sein können. Das Brautpaar kniet und empfängt durch Handauflegung und ein paar Worte oder einen Spruch, Segen von den Brauteltern - ein echt starker Moment. In der Kirche ist die Trauungszeremonie ebenfalls sehr innig. Mein Sohn kennt seine polnische Freundin schon sehr lange und kann inzwischen so gut die Sprache, dass es ihm kein Problem war, den Trauungsspruch auf polnisch zu sagen, während umgekehrt seine Braut auf deutsch sprach.Das war berührend.

Es gab Orgel und Violinmusik und einen Sänger. Moderne Musik in der Kirche, wie bei uns inzwischen üblich, ist dort nicht möglich.

Andererseits hatte die Braut ein schulterfreies Korsettkleid, DAS macht wiederum nichts, so quasi halbnackt...da hat der Priester nichts dagagen...

Nach der Kirche gab es, wie auch bei uns, Gratulationen, Küsserei, Tränen und Foto-Session mit allen Gästen auf der Kirchenstiege.(Das Wetter war trüb und kühl, aber wenigstens kein Regen, was im heurigen Sommer schon als Schönwetter zu bezeichnen wäre) Auch mit Reis wird geworfen und mit Münzen, die das Paar dann einsammeln muss.

Schließlich fuhren die Gäste mit dem Bus, die Brautleute mit dem geschmückten PKW, zum Hotel, wo wir mit Sekt empfangen wurden, der aber ziemlich schnell getrunken wird. Das Brautpaar wirft die Gläser über die Schulter, wo sie am Boden zerbrechen. (Schad um die Gläser) auch Rosenblätter werden geworfen.

Im Nebenraum des Speisesaals - wo die Vorspeise schon angerichtet bereitsteht, wenn die Gäste eintreffen - hat bereits die Band Aufstellung genommen und das neue Ehepaar wird lautstark begrüßt und beklatscht.

Fortsetzung folgt

21.6.10 14:51


Polnische Hochzeit am Morgen danach

Nur drei Stunden geschlafen, ein paar Fotoimpressionen am Morgen nach der Hochzeit in der  regenspiegelnden Umgebung. Ein paar traurige Blumengestecke. Ein ueberfahrener Igel, (hab ich aber nicht fotografiert) eine polnische Weinbergschnecke bemueht sich um ihre eigene Kurve. Alles schlaeft, einsam wacht, die Braeutigammutter mit ihrem Fotoapparat...

Ja, wirklich, die Polen koennen feiern! Das hat was! Ueberschuettet sein mit Gefuehlen. Ein Brautpaar, das eine Augenweide ist und das sag ich nicht nur, weil ich die Mutter des Braeutigams bin, das sagen alle, die es gesehen haben. Jetzt (das "z" ist immer an der falschen Stelle auf dieser Tastatur) geh ich erst mal fruehstuecken, ab Mittag wartet eine lange Autofahrt zurueck nach Wien.

 

20.6.10 08:45


Greetings from Poland

Liebe Leute

Ich schreibe aus Krakau, wo mein Sohn in wenigen Stunden Hochzeit feiert. Alle sind schon in Aufregung. Die Brautleute sind schon gestylt und in einer Stunde gibt es den hier ueblichen elterlichen Brautsegen. Dann gehts ab zur Kirche die, einen unmerkbaren und unaussprechlichen Namen hat. 70 Gaeste aus Wien und Krakau sind hier in einem feinen Hotel wo wir auch mit viel Pomp und Trara feiern werden.

Ich sitze hier schon mit einigem Herzklopfen (Das ist ja nicht nur den Brautpaar vorbehalten) und hoffe, dass ich nicht allzu ruehrselig meinen Sohn zum Altar geleiten kann.

Vielleicht hab ich nochmals Zeit von hier zu bloggen. Vielleicht zu vorgerueckter Stunde.

Eure weitgereiste Rhabarberbarbara

 

19.6.10 14:15


Ich möchte ein Eisbär sein...

...oder vielleicht doch lieber ein Flugzeugpilot?

Wenn man an so einem verregneten Tag wie heute, auf seinen Obstkisten sitzt und überall rinnt`s und tröpfelt`s wie in einem Kuhstall. (Kühe müssen auch hin und wieder und dann geht man lieber in Deckung) dann kommt man schon auf solch trübe Gedanken. Wetter trüb, Gedanken trüb. Winterdepression   mitten im Sommermonat und Sonnenmonat Juni.

Wär ich ein Eisbär, würd mich das naß-kalte Wetter nicht stören, aber noch besser haben es die Piloten. Die in den großen Verkehrsflugzeugen. Denn der Sommer findet statt, Leute, aber leider meistens über den Wolken! Dort scheint jeden Tag die Sonne. Deswegen kann es dem Flugpersonal ziemlich egal sein, wie`s herunten ist.

Ich grüße alle Eisbären und Piloten und solche, die`s noch werden wollen.

16.6.10 20:13


Obstkistenphilosophien

Ich bin eine einfache Marktfrau und verkaufe hauptsächlich Rhabarber. Da das keine sehr streßige Beschäftigung ist, sitze ich auf einer eher unbequemen Obstkiste (siehe mein Profilbild) und habe Zeit, einfach die vorübergehenden Menschen und das Treiben auf dem Marktplatz zu beobachten. Und nebenbei mache ich mir so meine Gedanken - deswegen der Titel "Obstkistenphilosophien"

Aber bevor ich jetzt lang und breit weiterschreibe erst mal probieren, ob das überhaupt richtig klappt, wenn ich das ins Netz stelle. Und dann gibts bald noch was zu lesen! Vielleicht noch heute, wenn Zeit bleibt. Also bis bald.emotion

25.5.10 20:41





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